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Leseprobe
REMOTE VIEWING
- DAS LEHRBUCH
Technik des Hellsehens
Teil 3: Stufe 6
14.Kapitel:
Komplexe Anwendungen - Strategien mit und ohne Monitor
Schon in den
letzten Kapiteln haben wir bei den Darstellungen der Werkzeuge und
der darauf aufsetzenden Anwendungen Beispiele für die Kombination
mehrerer Tools gesehen. In Kenntnis der Möglichkeiten im Protokoll
stellt sich in einer Session stets die Frage, welche Toolkombinationen
den kürzesten Weg und die genauesten Daten versprechen, also
schnell und sicher den Auftraggeber befriedigen.
An diesem Punkt des Remote Viewing Trainings können wir jetzt
sagen: hineinzukommen in die "Zone" ist kein Problem,
Daten zu erheben ist "nur" Arbeit, schwierig ist aber
manchmal schon die Strategie des Vorgehens.
In der Praxis ordnen sich die Projekte, die an Remote Viewer herangetragen
werden, zumeist in folgende Kategorien:
Optimale zukünftige
Abläufe (Situations- oder Lebensläufe)
Technische oder wissenschaftliche (z.B. historische) Forschung
Heilen
Analysen von Firmen oder anderen sozialen Strukturen
Verbrechensaufklärung
Schatzsuche
Glücksspiel
Zu jedem dieser
Bereiche könnte und müsste man ganze Bücher schreiben,
am besten mehrere. Einige Viewer haben es bereits getan, z.B. zum
Thema UFOs oder zur Schatzsuche. Hier steht uns sicher noch eine
Fülle von Erlebnissen und Ergebnissen ins Haus. Die Beschäftigung
mit Remote Viewing nicht nur in Deutschland hat ja grade erst begonnen.
Dies ist das erste öffentliche Lehrbuch weltweit.
Im vorliegenden
Kapitel kann ich deshalb nur ansatzweise Strategien aufzeigen, die
für die Praxis hauptsächlich anregenden Charakter haben
können. Wie schrieb mir Stefan Klemenc, überaus erfahrener
Solo-Viewer aus Augsburg: "Ich erfinde in jeder Session neue
Tools!"
Die wichtigste Erkenntnis bei der Vorgehensweise in Projekten ist,
dass man ohne Analyse des Problems und Strukturierung des Vorgehens
nicht sehr weit kommt. Das ist leider (und in der Vergangenheit
oft von Betroffenen geäußert) ein herber Rückschlag
für alle, die meinen, mit Remote Viewing zum umstrahlten Medium
zu werden, das mit dramatischer Geste und in die Ferne gerichtetem
Blick nur "Ah, ich sehe alles!" bedeutungsvoll in die
andächtige Runde wirft. Und ad hoc alle Probleme löst.
Voran die Analyse einer Fragestellung. Als erstes gilt es herauszufinden,
was der Kern eines Problems ist: Was will der Aufraggeber wirklich?
Nehmen wir zum Beispiel eine Firmenanalyse, auf die ich schon einmal
sehr oberflächlich eingegangen bin. Dieses diffuse Feld können
wir aufschlüsseln nach:
Allgemeine Fragen
nach
Gewinn und Verlusttendenzen
Investitionsentscheidungen
Optimale Arbeitsbereiche/Schwerpunkte
Bestmögliches Timing, Zeitpunkt einer Handlung
Spezielle Problemanalysen
von
Ursachen einer Fehlentwicklung
Lösungsmöglichkeiten für bekannte Fehlentwicklungen
/ Ziele
Hintergründe von Handlungen der Konkurrenz
Wahre Inhalte von Gesprächen und schriftlicher Korrespondenz
Behandlung personeller
Angelegenheiten der
Stellenbesetzung
Auswahl von Personen für ein Projekt/Arbeitskreise/Ausschüsse
Entscheidungen über Beförderungen
Störende Elemente/kontraproduktiv arbeitende Personen.
Die Zuordnung
in die genannten Bereiche sollte vor jeder Session geschehen und
es ist besonders für Solo-Viewer sehr wichtig, denn er kann
während einer Session nur wenig an der Vorgehensweise ändern.
Aber auch für den Monitor ist es sehr hilfreich, sich an ein
Konzept anlehnen zu können. Das im letzten Kapitel besprochene
Beispiel dürfte in die Kategorien 2B oder 3D einzuordnen sein.
Einige dieser Themenbereiche können durchaus schnell und mit
wenigen Mitteln erledigt werden, wenn die Ursachen so einfach wie
in unserem Beispiel sind. Leider ist dies meist nicht der Fall,
obwohl man durch die Frage in der Session, "ob die Informationen
für das Target relevant sind", vieles schnell ausgrenzen
kann. Man muß diese Informationen aber erst einmal erheben
und sollte sich nicht durch schnell auftauchende Topics blenden
lassen. Unter Umständen rutscht der Viewer nur in die Emotionen
von im Target beteiligten Personen. Die wichtigeren aber auch langweiligeren
wahren Ursachen für ein Problem bedürfen manchmal mühsamer
Kleinarbeit. Und ab und zu ist ein Viewer auch "einfach mal
nicht gut drauf".
Gehen wir verschiedene Punkte der Aufstellung deshalb einmal kurz
durch. Hier ein paar Vorschläge, die wirklich nur als solche
aufgefasst werden sollten, oder aber als Anregung, selbst einen
besseren Weg zu finden, je nachdem, wie die Viewer reagieren.
Gewinn und Verlusttendenzen: Firmenaufgabe beschreiben lassen, wichtige
Bereiche suchen, lokalisieren und in der Stufe 4 richtig beschreiben.
Dann mit jedem gefundenen Bereich eine Timeline erstellen und den
jeweiligen Zustand in der Zukunft beschreiben. Es ist möglich,
über der Timeline mittels y-Achse ein Diagramm der Entwicklung
zu erstellen. Die Anweisung für den Viewer lautet, dass er
die jeweilige Ausprägung auftragen soll.
Eventuell ist es ratsam, für den Verlauf verantwortliche Personen
ausfindig zu machen.
Investitionsentscheidungen:
Firmenaufgabe in der Stufe 4 erkennbar definieren, dann mit relationalen
Diagrammen die besten, entwicklungsfähigsten Produkte ausfindig
machen, um ihren Verlauf auf der Timeline zu beobachten.
Optimale Arbeitsbereiche/Schwerpunkte:
Vorgehen ähnlich wie schon beschrieben und den Absatz in der
Zukunft kontrollieren. Hier kann man noch geographische Standorte
und optimale personelle Besetzungen einbeziehen.
Bestmögliches
Timing, Zeitpunkt einer Handlung: in der Stufe 4 richtige Definition
des Produktes erstellen und auf der Timeline verfolgen. Man kann
die gesuchten optimalen Bedingungen als Bewegungsübung auffassen
und den optimalen Verlauf ermitteln.
Ursachen einer
Fehlentwicklung: ausgehend von einer Firmendefinition im Ist-Zustand
kann man mit relationalen Diagrammen ermitteln, welche Fehler und
ihre Gründe aufgetreten sind und unter Umständen verantwortliche
Personen suchen.
Lösungsmöglichkeiten
für bekannte Fehlentwicklungen / Ziele: Fehler oder Ziele im
Zusammenhang mit der Firma in der Stufe 4 definieren, mittels relationaler
Diagramme Möglichkeiten und/oder Personen suchen, die helfen
können. Die Personenbefragung ist oft der bessere Weg, weil
man mit einer helfenden Person einen Faktor finden kann, der in
der Realität den Lösungsweg begleitet und immer wieder
korrigierend einzugreifen vermag.
Hintergründe
von Handlungen der Konkurrenz: Aufsuchen von wichtigen Personen,
Deep Mind Probe
Wahre Inhalte
von Gesprächen und schriftlicher Korrespondenz: hier ist die
Targetdefinition wichtig, nach einer Realitätsprüfung
in Stufe 4 kann man mittels relationaler Diagramme Umfelder sondieren
und durch Befragung beteiligter Personen Aufschlüsse erhalten.
Stellenbesetzung:
Das Target ist der optimale Verlauf für die Firma. Die Firma
wird in Stufe 4 beschrieben und auf der Timeline kann man zu einem
Punkt der Zukunft die Anwesenden und ihre Fähigkeiten beschreiben.
Auswahl von
Personen für ein Projekt/Arbeitskreise/Ausschüsse: Das
Vorgehen dürfte so ähnlich beginnen wie beim Aspekt Stellenbesetzung,
wobei allerdings ein Projekt definiert werden muß.
Entscheidungen
über Beförderungen: Das Target ist die beste Person für
ein vorhandenes Vorhaben. Wir versuchen herauszufinden, welcher
in einem vorhandenen Pool sich am besten eignet. Man kann das auf
einer optimalen Timeline feststellen, z.B. seine Handlungen und
die Konsequenzen im Fall einer Beförderung.
Störende
Elemente/kontraproduktiv arbeitende Personen: Die Firmen bzw. Gruppendefinition
wird in Stufe 4 erarbeitet, dann beginnt die Fehlersuche mittels
relationaler Diagramme und eine Personenbeschreibung. Es kann sehr
sinnvoll sein, die Gründe für ein kontraproduktives Verhalten
zu ermitteln. Mit einer Deep Mind Probe findet man vielleicht heraus,
dass der Betreffende eigentlich sehr produktionsfördernd sein
könnte, wenn er sich nicht übergangen fühlte oder
unter Wert eingesetzt usw.
In diesen Auflistungen
finden Sie öfter die Formulierung "Befragung der Person".
Schon im zweiten Teil habe ich aktive Komponenten des Remote Viewing
angesprochen, die sich zumeist auf das Führen des Viewers bezogen.
Aber auch in anderen Bereichen kann es sinnvoll sein, aktiv zu werden.
Schon amerikanische Remote Viewer kamen auf den Trick, den einmal
aufgespürten Piloten eines neuen sowjetischen Kampfflugzeuges
über dessen Flugeigenschaften und Konstruktionseigenarten zu
befragen.
In der Session stellt sich das ungefähr so dar:
Der Viewer hat eine wichtige Person ausgemacht, die von der Beschreibung
her auf einen Piloten im Einsatz passt.
Monitor: Was tut P1 im diesem Moment, wo du ihn gefunden hast?
Viewer: Er arbeitet. Ist hochkonzentriert. Etwas sehr technisches.
Monitor: Was denkt er gerade?
Viewer: Er ist erstaunt. So etwas hätte er dem Ding nicht zugetraut.
Monitor: Schau dich mal um. Was ist das "Ding", das er
da hat?
Viewer: Metall, Schaltelemente, so ein komisches Steuerding... da
sind Fenster, ziemlich hell. Dahinter mal hell, mal dunkel. Ich
würde sagen, das ist ein Flugzeug, AUL meinetwegen, aber es
fliegt, das ist ganz klar. Und ziemlich schnell.
Monitor: Konzentrier dich noch mal auf die Person. Was beschäftigt
ihn jetzt?
Viewer: Er muß irgend so einen Plan erfüllen. Ein Programm.
Um herauszufinden, wie das Flugzeug so ist. Ein Testprogramm.
Monitor: Frag P1, ob er zufrieden ist. Sag zu ihm: Bist du zufrieden
mit der Leistung der Maschine?
Viewer: Er sagt ja. Es ist sehr gut. Aber er ist erstaunt. Er wundert
sich, warum er sich das jetzt fragt.
Monitor: Sag ihm, das ist eine Kontrolle der Luftüberwachung,
Spezialeinheit. Frag ihn, ob er genaueres sagen kann.
Viewer: Er meint, ja, kann er, aber er wundert sich und ist misstrauisch.
Das Projekt ist geheim.
Monitor: Sag ihm, dieses Befragungsprojekt ist auch geheim. Gehört
mit zum Test.
Viewer: Er ist immer noch erstaunt. Aber nicht mehr so misstrauisch.
Monitor: Frag ihn, wie schnell er gerade ist.
Viewer: Sehr schnell. Viel schneller wie ... wie... der Schall oder
so ähnlich. Gibt's das? Ich hab da keine Ahnung.
Monitor: Aber ja. Gibt es alles. Zeichne hier mal eine Linie. Links
ist Null, in der Mitte da ist Schallgeschwindigkeit, mach mal einen
Strich. Zurück zu null: wie schnell ist er jetzt?
Viewer: (zieht spontan eine Bemaßung) So... oh, das ist ja
mehr als das Doppelte. Viel mehr. Das ist ja irre schnell. (AI)
Monitor: Frag ihn, ob er das Gefühl hat, noch gut abdrehen
zu können.
Viewer: Ja, er ist sehr erfreut. Da ist noch eine Automatik, die
ihm vieles abnimmt. Das ist sehr entlastend. Er meint, damit kriegt
er jeden. Er jubelt innerlich. (EI) Er denkt kurz an seine Familie.
Sie werden eine neue Wohnung kriegen und ein Auto. Das scheint irgendwie
wichtig für ihn zu sein.
Monitor: Frag ihn, wie die Ortungssysteme funktionieren.
Viewer: Oh, das ist kompliziert. Ich glaube, das kann ich nicht
so einfach beschreiben. Er wundert sich auch. Warum wir das nicht
wissen.
Monitor: Sag ihm, es gehört zum Test. Übermittlung von
genauen Daten.
Viewer: Ja, er ist irgendwie eingeschüchtert. Oh, da ist jetzt...
er muß sich voll konzentrieren. Er meint, das wäre ganz
neu. Es täte ihm leid, aber er könne im Moment nichts
weiter sagen... Er ist ganz aufgeregt.(EI).
Monitor: Sag ihm, das habe er gut gemacht. Wir kommen nachher wieder,
wenn er fertig mit dem Test ist. Er soll sich jetzt voll konzentrieren.
Viewer: Er wundert sich noch. Aber er ist voll auf das Steuern und
Beobachten konzentriert. Bis nachher, sagt er noch, doswidanja.
Was ist das? Russisch?
Monitor: Ja, sag, ihm, da, Towarisch, doswidanja. Was macht er?
Viewer: Er fliegt weiter, ganz konzentriert.
Monitor: Gut, behalte ihn ma. Mach mal hier ein Kreuz auf dem Papier.
Da seid ihr jetzt. Zeichne mal einen Punkt auf, wo er ist, nachdem
er gelandet ist.
Viewer: (macht ein zweites Kreuz) Hier.
Monitor: Gut. Geh noch mal zum ersten Punkt zurück. Er fliegt
noch. Hast du ihn?
Viewer: ja.
Monitor: Jetzt ziehe mal eine Linie zum zweiten Kreuz. Du bleibst
bei ihm. Er ist aber jetzt gelandet. Hast du ihn?
Viewer: ...ja. er ist da. Er ist sehr zufrieden.
Monitor: Gut. Wir bleiben bei ihm, bis er allein ist und etwas zur
Ruhe gekommen ist. Fahr mal mit dem Strich weiter, bis das soweit
ist.
Viewer: Ja, hier. Er hat sich gewaschen, war total verschwitzt.
Hat jetzt normale Sachen an. Fühlt sich wohl.
Monitor: Gut, melde dich bei ihm. Sag ihm, sdraswuitje, die Befragung
wird jetzt fortgesetzt.
.....
Viewer: Er sagt, er sei jetzt sehr müde. Er kann nicht mehr.
Er hat alles gesagt.
Monitor: Gut. Bedanke dich. Sag ihm, er hat dem Vaterland gedient.
Er bekommt einen Orden. Sag ihm doswidanja. Löse dich von ihm,
fahre zurück mit einem Strich. Mach drei Striche zwischen Euch.
Schau nach, findest du noch Verbindung zu ihm? Löse sie. Alles,
was nicht du bist, wirf hinaus. Forsche nach. Ist da noch etwas?
Weg, raus, fort von dir. Nochmal drei Striche. Du bist jetzt wieder
ganz allein und du selbst. Fühl mal rein, bist du sauber?
Viewer: Ja, ich glaube ich bin wieder allein. Ist ja fast langweilig.
Monitor: Gut. Du bist jetzt draußen. Schreibe runter "Ende"
und die Zeit ist....
So ähnlich
kann es abgelaufen sein. Diese Darstellung entsprich etwa der optimalen
Vorgehensweise aus meiner Erfahrung, die sich natürlich auf
den gleichen Grundfakten und Gesetzen gründet, mit denen alle
Remote Viewer zu tun haben.
Manchmal ist es nicht leicht, eine angesprochene Person zur Preisgabe
von Informationen zu bewegen. Es erhebt sich hier folgerichtig die
Frage, ob man mit der Person tatsächlich "spricht"
und ob sie wirklich und bewusst die Anwesenheit eines Viewers spürt.
Meine Antwort darauf lautet konsequent: JEIN.
Nach meiner Erfahrung haben Viewer oder auch andere Menschen manchmal
ein "komisches Gefühl", was man aber auch mit ihrer
Vorinformiertheit begründen kann. Es gibt keine verläßlichen
Anzeichen, dass Viewer sich gegenseitig bemerken, auch wenn es so
scheint. Hier wird noch einmal das Modell interessant, das wir schon
betrachtet haben und das zur Erklärung von Remote Viewing generell
benutzt wird. Es zeigt sich, dass die Unterbewusstseine durchaus
miteinander korrespondieren können, ohne dass das Wachbewusstsein
es merkt. Das bedeutet, dass nur derjenige, der jederzeit einen
guten Zugang zu seinem Unterbewusstsein hat, in der Lage ist, solche
Aktivitäten zu bemerken. Daraus lässt sich aber ohne Aufwand
schließen, wie selten dieser Fall eintritt, da ja unser ganzes
Leben auf der vollständigen Herrschaft der linken Hemisphäre
gegründet ist und nur in der Session die Verhältnisse
gezielt verändert werden.
Es spricht
also das eine Unterbewusstsein das andere an, welches dann die Informationen
aus seinem Wachbewusstsein holt. Hier kann es zu Problemen führen,
die in der Session als "wird misstrauisch, das ist doch geheim"
formuliert werden. Was hier wirklich vor sich geht, können
wir noch nicht genau erklären.
Der Sessionablauf ist nur eine "so-als-ob-Gespräch"-
Aktion, ein Substitut, um den Vorgang für die serielle linke
Gehirnhälfte verständlich und kontrollierbar zu machen.
Dabei kommen gelegentlich Eigenarten wie Sprachfetzen "herüber",
die Sprache als solche scheint aber überhaupt kein Problem
zu sein, als hätten die Unterbewusstseine ihren eigenen Babelfisch
oder verfügten sowieso über die gleiche "Sprache",
da ja jeder Mensch auf die Matrix zugreifen kann und deren Sprache
übersetzen. Hier zeigt sich wieder die Annahme in der Praxis
bestätigt, dass es eigentlich keine direkte Gedankenübertragung
gibt, sondern immer die Matrix, der "Äther", Gott
oder das Universum, wie immer man es nennen will, als Puffer dazwischen
ist.
Dennoch hier schnell ein Rat, der mir sehr am Herzen liegt: wenn
Sie bei irgendeinem Target Ihrer Wahl zufällig oder nicht zufällig
auf nicht-menschliche Intelligenzen stoßen sollten, überlegen
Sie bitte, ob ihre bisherige Erfahrung ausreicht, sich diesen Gesprächspartnern
gefahrlos zu nähern. Dasselbe gilt für Verstorbene oder
sonstige damit verknüpfte Individuen. Die einzige Ausnahme
kann man hier nach meiner Erfahrung bei den Targets machen, die
sich eindeutig auf "Engel" beziehen, die zwar immer öfter
genervt, aber gutmütig reagieren.
Ich kann diesen Tipp hier abgeben, ohne befürchten zu müssen,
mich lächerlich zu machen. Wer bis hierher trainiert hat, hat
soviel Erstaunliches erlebt, eventuell sogar eindeutig in die genannten
Kategorien gehörendes, dass er weiß, was ich meine.
Auch in der
Verbrechensbekämpfung wird man mit der Personenbefragung vorgehen
können und mögen. Auch in diesem Fall muß man sich
aber auf Überraschungen gefasst machen. Hier zählt eindeutig
die Erfahrung. Bitte reden Sie zunächst erst mal mit freundlich
gesinnten Wesen, den Engeln oder vielleicht auch mal mit Tieren.
(Auch auf die Gefahr hin, dass Sie das nächste Grillfest mit
gemischten Gefühlen betrachten werden.)
Die intrapersonelle Kommunikation kann auch bei der Ermittlung optimaler
zukünftiger Abläufe (Situations- oder Lebensläufe)
von Nutzen sein. Schön ist es, wenn man wohlgesonnene Personen
findet, die einem weiterhelfen können - und wollen. Selbst
in der technischen oder wissenschaftlichen Forschung kann so eine
Referenzperson hilfreich sein. Beachten Sie aber bitte dann, dass
es wenig bringt, wenn der Viewer keinen Schimmer von hier wichtigen
Kenntnissen hat. Maschinenzeichnen gehört dazu, grundlegendes
Wissen in Chemie und Physik und die Fähigkeit, auch mal etwas
akribischer nachzuhaken. Solche Sitzungen sind für den Außenstehenden
oft recht langweilig. Sie kennen das ja von Partys: Die Diskussion
zweier Automechaniker über Torsionsbelastungen von Querlenkern
ist in geselliger Runde selten stimmungshebend.
Was das Heilen anbetrifft, haben wir in den vergangenen Kapiteln
schon eindeutige Hinweise auf das Vorgehen erhalten. Wir wissen,
dass viele körperliche Vorgänge mit einer unterbewussten
Problematik zusammenhängen. Mit Remote Viewing haben wir ein
Mittel in der Hand, hier noch unbekannte Zusammenhänge aufzudecken
und in der Praxis zu überprüfen. Dadurch kann eine Therapie
erheblich optimiert werden.
Zu Schatzsuche und Glücksspiel möchte ich mich hier wenig
äußern. Die auftretenden Gesetze und Gegebenheit bedürfen
einer völlig neuen Diskussion und oft schmerzlichen Betrachtungsweise,
welches innerhalb dieses Buches nicht geleistet werden kann.
Beispielsweise sollte man bei verborgenen Schätzen zunächst
überprüfen, was in der Realität zu finden sein würde.
Allzu viele schöne Geschichten von vergrabenem Nazigold oder
versunkenen Galeeren führen lediglich zu höchstens belletristisch
verwertbaren Ergebnissen.
Das Glücksspiel hat ganz andere eigene Problembereiche. Hier
spielt offenbar eine große Rolle, dass Millionen von Menschen
mit einem speziellen Ansinnen, nämlich zu gewinnen, mit in
der Matrix hängen. Es kommt anscheinend zu variierenden Wahrscheinlichkeiten,
deren Auswirkung sich auch für das Universum überraschend
entwickeln. Möglicherweise errechnet die Matrix die Auswahl
der Kugeln erst genau in dem Moment der Ziehung. Man könnte
mutmaßen, dass hier die Bedeutungslosigkeit des Ereignisses
eine Rolle spielt, aber das ist eine Theorie, der man auch einiges
entgegenhalten kann.
Angenommen, ein riesiger Lottogewinn fiele dem Forscher zu, der
gerade an einer funktionierenden und bahnbrechenden Erfindung sitzt,
so hätte das schon größere Konsequenzen. Dem gegenüber
steht aber die These, dass es für das Universum keine kleineren
oder größeren Konsequenzen gibt. Wenn es alles ist, uni-versal
eben, kann es alles zulassen, außer die eigene Vernichtung.
Möglicherweise haben wir es hier auch mit den Folgen der Existenz
zusätzlicher Ausbreitungsrichtungen der Zeit zu tun. Schon
McMoneagle bemerkte in den Tagen von Fort Meade, dass einige View-Ergebnisse
nicht mit dem Zeitstrahl erklärt werden können.
Wir haben in verschiedenen Projekten gesehen, dass Einschätzungen
von Zeitpunkten bei RV manchmal sehr von der Realität abdriften
und finden selten den Grund dafür. Ein Beispiel kann ich inzwischen
nennen: der Terroranschlag des 11.September 2001. In einem RV-Projekt
in Berlin hatte der Viewer das Ereignis auf April/Mai datiert (vergl.
"Schritte in die Zukunft"), es trat aber bekannterweise
erst im Herbst ein. Jetzt (Mitte Juni 2004) hat die amerikanische
Untersuchungskommission dieses Vorfalls bekanntgegeben, Bin Laden
hätte diesen Anschlag schon gern im Mai 2001und noch viel größer
durchgeführt. Der Termin und das Ausmaß mußte aber
wegen technischer Schwierigkeiten und dem Aussteigen von Handlungsträgern
verschoben und verändert werden. Das hätten Zeugenbefragungen
ergeben. Wir erinnern uns jetzt kurz an meine Darstellung im Kapitel
9 über die möglichen Interaktionen in einem zeitlichen
Ablauf.
Man muß sich bei solchen Vorkommnissen ernsthaft fragen, was
der Viewer hier anpeilte. Vielleicht geriet er "nur" in
die Vorstellungswelt der Attentatsplaner, vielleicht aber sah er
die zu dem Zeitpunkt (2000) möglichste Wahrscheinlichkeit,
und es gab dann Einflüsse, die durch die Zufälligkeit
ihrer Kombination auch den Ablauf dieses Planes gravierend änderten.
Die herrschende Wahrscheinlichkeit bog ab.
Damit sind wir wieder bei der fundierten Annahme, dass es übergeordnete
Dimensionen der Wahrscheinlichkeit gibt, und zwar ganz ohne Höhere
Mathematik oder Quantenphysikalischer Überlegungen à
la Stephen Hawking. Vielleicht ist diese Information ein Beweis,
dass die Zukunft eines Individuums definitiv veränderbar ist.
Bevor ich diesen
Überblick über den ermittelnden Teil des RV und die dafür
nötigen Anwendungshinweise beschließe, möchte ich
noch auf drei wichtige Themen eingehen, die wir mit unserem derzeitigen
Wissenstand mit sehr viel größerem Überblick als
vorher besprechen können. Mit der Verinnerlichung der Mechanismen
des RV-Protokolls bis zur Stufe 6 sind wir in der Lage, den Weg
zu einem Target auch einmal anders als von dieser Struktur vorgegeben,
zu beschreiten.
Es ist die Strategie der abgekürzten Protolle.
Wie schon mehrfach angesprochen, ist die komplette Darstellung des
Remote Viewing Protokolls zwar der Garant für den sichersten
Umgang mit einem Target, der Ablauf ist aber nicht unbedingt und
für jedes Target zwingend. Mit ausreichender Kenntnis der Mechanismen
können wir auch durch die Stufen springen und das Protokoll
verkürzen. Wenn in Stufe 3 bereits alle nötigen Informationen
vom Viewer gebracht wurden, die die gesuchten Targetinhalte zweifelsfrei
beschreiben, ist nichts dagegen einzuwenden, an dieser Stelle sofort
die Werkzeuge der Stufe 6 anzuwenden. Rein formal betrachtet ist
das ja nichts anderes, als eine spezielle Stufe 4 auf ein Detail,
siehe 2.Kapitel. Wir sollten aber trotzdem darauf achten, wie sich
der Viewer verhält. Bei Zweifeln oder eklatanten Ungenauigkeiten
der Beschreibungen müssen wir mit dem Einsatz einer Bewegungsübung
rechnen, was ja wieder Zeit kostet und die Ersparnis, die wir uns
durch die Verkürzung versprochen haben, zunichte macht.
Das gilt umso mehr, je früher wir den Hebel einsetzen. Volker
Hochmuth, der schon in seinem Training schnell auf interessante
Targets einrastete, schrieb mir, dass er mit Vorliebe bereits von
der Stufe 1 in die Stufe 6 geht. Ich bin ihm sehr dankbar, dieses
Thema zur Sprache gebracht zu haben. Der Vorteil dieses Vorgehens
liegt darin, dass oft vom Viewer bereits in der Stufe 1 Details
gebracht werden, die absolut stimmig sind. Es sieht dann so aus,
als hätte er in diesem Fall einen direkten Kontakt zu dem entsprechenden
Datenpaket in der Matrix.
Wenn man jetzt "normal" weitergeht, betrachtet der Viewer
auch der Reihe nach alle anderen Daten zum Target, kann also den
Fokus wieder verlieren. Das würde unnötig Zeit kosten,
wenn man sich sicher ist, dass die schon gefundene Einzelheit genau
in dem Informationssegment liegt, in dem man die gewünschten
Lösungen vermutet. Durch den sofortigen Einsatz eines Stufe-6-Werkzeuges
ist es möglich, sofort sozusagen "den Finger in die Wunde"
zu legen. Eine schnell sprudelnde Quelle genau der gesuchten Informationen
kann die Folge sein.
Wir dürfen dabei jedoch auch die Gefahren dieses Vorgehens
nicht aus den Augen verlieren. In der Stufe 1 ist der Viewer noch
sehr "wackelig", ein unbedachte Bemerkung kann ihn aus
der Zone kippen. Dazu verhelfen oft allzu genaue Befragungen, die
in der Sprachregelung der Stufe 6 völlig in Ordnung sind. In
der Stufe 1 aber, wenn (unabhängig vom Targetkontakt) das Wachbewusstsein
noch sehr präsent ist, kann es hier Reizworte aufschnappen,
die sofort in unerkannte AULs einmünden. Dann nutzt auch das
Herausschreiben dieser AULs nichts, weil sie dem Wachbewusstsein
noch nicht gleichgültig genug sind.
In vorauseilender Pflichterfüllung (ein Viewer will ja auch
Erfolge haben) wird dann der Viewer gern eine dazu passende Geschichte
erzählen, beispielsweise etwas, was er schon einmal in einem
Buch zum Thema gelesen hat. "Das kenne ich!" ruft dann
das Wachbewusstsein und dieser Vorgang kann sehr komplex werden,
besonders bei Targets, die ohnehin durch ihre Intensität stark
belastet sind. Deshalb muß man hier den Viewer sehr kritisch
beobachten und jederzeit bereit sein, abzubrechen und den Protokollablauf
von neuem zu initiieren.
Eine andere Art des Vorgehens ist es, das Protokoll nur schnell
bis zur Stufe 3 zu vollziehen, z.B. um viele Leute schnell an ein
Thema setzen zu können und kurzfristig generelle Aufschlüsse
zu bekommen. Die Anregung, diesen Vorgang hier zu besprechen, kommt
von Dirk Rödel aus Köln, ebenfalls als Autor im Sammelband
"Die Bar am Ende des Universums" präsent.
Gegen diese Anwendung ist formal nichts zu sagen, denn hier wird
der volle Ablaufplan bis zu der anvisierten Stelle durchgehalten.
Was über den Inhalt des ersten Lehrbuchteils hinausgeht, ist
unter Umständen das Anhängen eines Stufe-6-Tools. In diesem
Fall wird aber die neutrale Sprachregelung kaum strapaziert, beziehungsweise
kostet es wenig Mühe, dem Viewer gefährliche Einzelheiten
vorzuenthalten.
Diese Art der Abkürzung eignet sich sehr gut für Targets
aus den Bereichen Glücksspiel und Entscheidungsfindung (wenn
dafür bereits Vorschläge vorliegen).
Zu jedem freihändigen Umgang mit dem Protokoll gehört
allerdings ein hoher Status der Verinnerlichung der Gesetze und
die Beständige Prüfung, ob die Handlungskette des Remote
Viewing: Beschäftigen durch serielle Handlung, Stimulans des
Zugriffs und Entleeren des Datenspeichers eingehalten wird.
Alle genannten Warnungen und Vorbehalte gelten natürlich auch
für ein beliebtes Unterfangen, für das sich der Begriff
"freie Jagd" festgesetzt hat.
Darunter versteht man eine oder mehrere Session auf ein unbenanntes
Target, sozusagen auf ein weißes Blatt Papier in einem Umschlag.
Da sich hier oft völlig unverständliche Ergebnisse und
unangenehme Überraschungen (man weiß ja nicht, wo der
Viewer nun war) einstellen oder aber eine Introspektion des Viewers
ablaufen kann mit dem Aufstoßen seiner größten
Ängste zum gegenwärtigen Zeitpunkt, sollte man solch ein
Target doch vorformulieren.
In diesem Fall kann eine Session einen sehr interessanten Scanner-Effekt
haben.
Gebräuchliche Targetformulierungen beinhalten für diesen
Zweck zum Beispiel "das wichtigste..." oder "das
interessanteste...":
Die wichtigste
persönliche Erfahrung des nächsten Jahres.
Das interessanteste
Ereignis der Weltpolitik zum gegenwärtigen Zeitpunkt.
Der zur Zeit
wichtigste Mann auf der Erde.
Die im Moment
wichtigste Erfindung der Menschen auf der Erde.
Die größte
Überraschung des nächsten Monats auf dieser Erde.
Und ein guter
Tipp von Guido Schmidt für das Training im Alltag:
"Die morgige Schlagzeile, der Aufmacher auf der ersten Seite
in der Bild-Zeitung".
Diese Themen
können auch die Hartgesottensten unter den angehenden Viewern
befriedigen.
Zur Beratung
von Solo-Viewern habe ich Anregungen von Stefan Klemenc aus Augsburg
eingeholt, dem erfahrendsten mir bekannten Viewer ohne Monitor.
Ich möchte seine praktischen Erfahrungen wörtlich zitieren.
Er schrieb mir:
Hallo Manfred!
Nein, ich habe
es nicht vergessen zu antworten. Nur keine Zeit, das übliche...
Im Grunde ist
es einfach so, dass ich eben auch gleichzeitig Monitor sein muß
und mich striktest an das Protokoll halte.
Die Schwierigkeit beim Soloviewen ist wohl, das es einiges an Übung
erfordert, alles alleine zu machen. Ich habe es ja nicht anders
gelernt, und daher ist es für mich auch nicht wirklich schwierig.
Es ist bei Solositzungen niemals nach einer Sitzung alles getan.
Tatsächlich setze ich ein Target mit zwischen 2 und 5 Sitzungen
an, je nachdem, wie es sich anfühlt (ist es schon öde,
oder kitzelts noch). Mehr als 5 sind bisher seltenst notwendig gewesen.
Die einzelnen Techniken sind für mich wie die Tasten eines
Klaviers, die ich benutze, die Information richtig zu produzieren
Beim Antippen gehe ich nach dem Gefühl - ich schreibe alles
raus, was mir in den Sinn kommt. Fällt etwas besonders auf
(so eine Art Energiespitze) unterstreiche ich es, gebe dem Ding
eine Abkürzung (A, O1 oder so) für eine neutrale weitere
Untersuchung, z.B. Relationale Diagramme (Beziehung zwischen O1,
A, B und dem Target ...).
Bei diesen Diagrammen
benutze ich Abkürzungen, die ich im Laufe der Stage 4 oder
anderen Stage 6-Bereichen eingeführt habe. Dabei können
komplizierte Geflechte entstehen. Die einzelnen Relationen wähle
ich spontan aus. Manche können sich auch zu einer Gruppe zusammenstellen
lassen, wenn sie ähnliche Zielrichtungen haben.
Beim Zeichnen
nehme ich mir wirklich Zeit, auch im Protokoll. In Stage 6 ist die
Blende schon so weit offen, das man kaum noch daneben landen kann
(na ja, doch schon, aber dann ist eh die meiste Info der Sitzung
Schrott oder ein Nebenschauplatz). Ich fertige auch NACH dem Ende
der Sitzung und VOR dem Aufdecken des Targets noch Zeichnungen an,
und schreibe manchmal Gedanken nieder. Der Zugang zum Target ist
ja vorhanden.
Ich erfinde oft "on the fly" neue Tools, die z.T. nur
einmal benutzt werden, danach nicht mehr. Du schriebst: "Eigentlich
muß man sich für jedes Target ein neues Tool basteln!"
Ja, genau das ist es.
Einige typische
Solotools:
Vorgefertigte
Karteikarten mit den Fragen, die ein Monitor stellen würde.
Dabei unterscheide ich zwischen Allgemeinen (z.B.: mache eine Bewegungsübung
- das Target aus der optimalen Perspektive zur
Infogewinnung) oder spezifische Ansichten.
Bei Personen habe ich eine ganze Liste mit Fragen, die ich dem Alphabet
nach durchnummeriert habe und dann nur noch schreibe:
A -....... B - ...... etc.).
Timelines formuliere ich so, dass greifbare Ereignisse als Orientierung
dienen (Christi Geburt, die Hiroschimaexplosion, der Ausbruch eines
Vulkans, Anfang zweiter Weltkrieg, Ende der letzten Eiszeit etc....
- der Maßstab wird spontan entschieden.
Ich zeichne auch gern Diagramme mit X und Y Achsen. Dabei male ich
richtige Kurven, die einen Verlauf darstellen können. Was sie
bedeuten, ist in dem Moment nicht wichtig, davon mache ich mich
ganz frei. Ich habe eben das Gefühl, an dieser Stelle eine
Kurve zeichnen zu müssen.
Bei der geographischen
Ortung verwende ich zwei Tools: den Richtungsvektor (von einer beliebigen
Stadt auf der Welt, die ich spontan festlege).
Zuerst Kringel und Stadtnamen (Sydney als Beispiel). Dann: "In
welcher Richtung ist das Target von der Stadt aus?" Induziert
wird ein spontaner Strich.
Danach: Entfernungsvektor (dabei nehme ich Distanzen zwischen zwei
bekannten Örtlichkeiten her: z.B. Zugspitze und Hamburg an
einem Vektor schnell angezeichnet und danach das Target in Beziehung
setzen).
Bei Deep Mind-Probes
nehme ich meinen Fragenkatalog zur Hand und beginne ein kurzes Psychogramm
zu erstellen. Je nachdem, manchmal bastel ich eine komplette Diagnose
zusammen oder zerfiesel die Gedanken des Targets.
Es ist beim
Soloviewen sehr wichtig, genau zu wissen, was man besonders gut
beherrscht oder viewen kann. Da man sich ja an ein Target erst einmal
herantasten muß, plane ich so, das die erste Sitzung nur als
Kalibrierung betrachtet wird und ich nicht davon ausgehe, viel
Verwertbares zu produzieren.
Erst ab der zweiten Sitzung kommen wichtige Informationen. Die Targets
werden von mir so zubereitet, dass ich ein spezielles Target mehrmals
unter verschiedenen Aufgabenstellungen angehe.
Ein solches Projekt kann dann schnell bis zu zwanzig Sitzungen dauern.
Dann ist aber auch maximale Informationsgewinnung gewährleistet.
Ich habe einen
Weg gefunden, die RV-Fähigkeit als solches zu verbessern:
Ich benutze Kundaliniyoga dazu, da KYoga beide Gehirnhälften
mit Energie auflädt und brachliegende Regionen oder Hirnregionen,
die viel mehr Vitalkraft benötigen als normal vorhanden sind,
mit Energie versorgt werden.
Tipp dazu: Eggetsberger: "Power für den ganzen Tag"
- das Buch gibt es zum kostenlosen Download auf seiner Page www.ipn.at
- ein echter Geheimtipp.
Du kannst mich
natürlich mit Fragen bombardieren, was Solositzungen angeht
- ich habe jetzt mal nur Hirnsturm gemacht.
Stefan.
Vielen Dank,
Stefan. Ich werde das gern tun. Um diese Fragen aber praxisorientiert
zu gestalten, - und das heißt natürlich: an der Praxis
eines mit diesen Büchern Trainierenden! - möchte ich die
Leser bitten, hierzu ihre Fragen direkt an den Verlag oder als E-Mail
über unsere Internetpräsenz www.remoteviewing.info an
mich zu richten.
Die Antworten sollen dann auf einer speziellen FAQ-Seite ins Netz
gestellt und in eine spätere Auflage eingearbeitet werden können.
Dieses Vorgehen gründet sich auf eine Erfahrung, die ich nach
dem Erscheinen des ersten Lehrbuchs machte. Fragen, die mir zugetragen
wurden, wären mir vom Status des Autors und langjährigen
Anwenders nie eingefallen... ein typischer Fall von "Betriebsblindheit",
wie er überall und in jedem Bereich auftritt, aber gern aus
Bequemlichkeit unbeachtet bleibt. Das Ergebnis war in diesem Fall,
dass ich nach einiger Diskussion mit einem Herrn Frank Köstler
anregte, er möge aus dieser frischen Sicht ein Buch schreiben,
das sich mit den Problemen von selbst trainierenden Viewern annehmen
sollte. Es entstand das Buch "Geheimnisse des Remote Viewing".
Darüber bin ich noch immer sehr froh.
Lesen
Sie weiter in: "Remote
Viewing - das Lehrbuch, Teil 3: Stufe 6"
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